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Die BDP GmbH warnt vor Identitäts-Missbrauch im Handel

17. April 2012

Die BDP GmbH berichtet auf bdp-gmbh-verbraucherschutz.de über das Thema Identitäts-Missbrauch im Handel.

Der Missbrauch von Identitäten auf Online-Märkten hat für die Betrugsopfer besonders empfindliche Folgen. Mit den verschiedensten Tricks prellen Internetbetrüger Käufer und Verkäufer um Waren, Geld und um ihren guten Ruf.

Diebstahl eines Ebay-Kontos

Ebay-Konten sind stets mit der e.mail-Adresse des Konteninhabers verknüpft. Diese erhält man zum Beispiel durch einen Kontakt zum Verkäufer. Mit spezieller Software kännen Betrüger nun das private e.mail-Konto ihres Opfers zu knacken (Brute-Force-Attacke) und das Passwort ändern. Nun brauchen sie auf der Ebay-Anmeldeseite nur noch die Option „Passwort vergessen“ auswählen, um Zugang zum Ebay-Konto zu bekommen. Mithilfe dem zuvor gehackten privaten e.mail-Konto kann ein neues Ebay-Passwort bestätigt werden und die Kontoübernahme ist perfekt! Nun können die Betrüger auch Rechnungs- und Lieferadressen verändern, während das Betrugsopfer sich darüber wundert, dass es keine Nachrichten mehr bei seinem E.mail-Anbieter abrufen kann.
Ebay-Konto mit gestohlener Identität

Betrüger müssen sich aber nicht unbedingt in ein vorhandenes Ebay-Konto einschmuggeln, um ihre kriminellen Aktionen durchzuführen. Häufig werden auch fremde Identitäten aus anderen Quellen verwendet. So zum Beispiel aus Datensätzen, die aus dem illegalen Datenverkauf herrühren. Scheinidentitäten werden von Ebay entdeckt, da jede Neuanmeldung automatisch bei der Schufa geprüft wird, um herauszufinden, ob die angegebene Person real existiert. Nutzt ein Betrüger jedoch die Daten einer fremden Person, ist diese Sicherheitsmaßnahme zwecklos. Da Ebay es auch erlaubt, als Einzelperson mehrere Ebay-Konten zu führen, kann diese Art von Identitätendiebstahl recht problemlos durchgeführt werden.

Weitere Tipps gegen Betrug und Abzocke im Internet gibt die BDP GmbH unter www.bdp-gmbh-verbraucherschutz.de

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Betrug über Bargeldtransfer

4. Januar 2012

Vorkasse bei Online-Käufen ist so üblich geworden, dass kaum noch jemand zögert, erst sein Geld herzugeben, bevor er die Ware in den Händen hält. Online-Verkaufshäuser wie Ebay haben schließlich Schutzmaßnahmen entwickelt, die vor Betrug schützen. Dazu gehört das Zahlen über ein hauseigenes Bezahlsystem wie PayPal. Und wer mit einfacher Kontoüberweisung zahlt, hat zumindest die Garantie, dass der Empfänger des Geldes leicht ausgemacht werden kann.
Ganz anders sieht es aus, wenn man mit einem Bargeldtransfer bezahlt, wie etwa Western Union oder MoneyGram. Dieser Service ist vor allem für Geldübermittlungen zwischen Familienmitgliedern und Freunden eingerichtet worden, jedoch nicht für geschäftliche Zahlungsvorgänge!
Hier zahlt man Bargeld ein, das irgendwo auf der Welt vom adressierten Empfänger abgeholt werden kann. Alles, was der Abholer braucht, ist ein Ausweis. Und der kann leicht gefälscht werden.
Auf diesem Wege schicken täglich viele Menschen Geld an Leute, die sie nicht kennen und die polizeilich kaum zu fassen sind. Und ohne, dass sie jemals etwas dafür bekommen. Köder sind meistens Schnäppchenangebote im Internet, etwa Hightech-Mobiltelefone zu sensationellen Preisen oder andere Produkte, die Lifestyle und Statussymbole verkörpern. In Wirklichkeit haben diese Produkte jedoch nur eine einzige Eigenschaft: Der „Anbieter“ hat sie gar nicht. Wichtig ist für ihn etwas ganz anderes: Die sensationellen Preise lassen sich mit dem Standort in einem Billigland erklären, damit erscheint aber auch der sonst unübliche Bargeldtransfer plausibel, und so schnappt die Falle zu.
Welches Produkt zu welchem Preis auch immer angeboten wird, sobald der Verkäufer einen Bargeldtransfer ins Spiel bringt, sollten Sie den Kaufvorgang abbrechen. Kein Kaufvertrag, wie auch immer er zustande gekommen ist, verpflichtet dazu, sich auf diesen Zahlungsweg einzulassen. Weitere Betrugsmöglichkeiten…


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